Reisebericht 27 Peru Teil 1 Drucken E-Mail

Flagge PeruDie Republik Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich des Äquators.

 

 

Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und ist mit 1.285.216 km² somit das drittgrösste Land Südamerikas. Das Land lässt sich grob in drei Bereiche unterteilen: Die Küste - eines der trockensten Gebiete der Erde - die Anden und die Regenwaldgebiete. Etwa ein Drittel des Landes besteht aus Gebirge, weitere grosse Teile gehören zu den unwegsamen Urwaldgebieten um den Amazonas.

Peru hat eine Gesamtbevölkerung von 28 Millionen Menschen, wobei beinahe ein Drittel in der Metropolregion Lima an der Pazifikküste lebt. Weitere Ballungsräume stellen die Städte Trujillo, Arequipa und Cusco dar. Es herrscht eine starke Landflucht, die vor allem in der Hauptstadt als Ziel vieler Zuwanderer zu starken sozialen Problemen führt.
Ungefähr die Hälfte der Einwohner Perus sind als sogenannte „Indígenas“ Angehörige einer der ursprünglichen Volksgruppen – den Quechua oder den Aymara. Ein Drittel der Peruaner sind Mestizen, also Mischlinge zwischen Indígenas und Weissen und ca. 10 % sind (mehr oder weniger) reinblütige Nachfahren der Spanier. Darüber hinaus leben schwarze, chinesische und japanische Minderheiten im Land.

Leider sind 5,5 Prozent der Männer und mit einem wesentlich höheren Teil von 17 Prozent der Frauen Analphabeten. Unter den bis 15-jährigen können rund ein Drittel nicht lesen und schreiben, ein Viertel aller Kinder geht trotz allgemeiner Schulpflicht nicht zur Schule. Der Unterricht in den staatlichen Schulen ist zwar kostenlos, jedoch müssen die Eltern für die Lehrmittel und die erforderliche Schuluniform selber aufkommen, für viele Familien ist dies ein unleistbarer Luxus.


Unser Grenzübertritt verläuft schnell und unproblematisch. Der Zollbeamte gibt uns sogar eine vier monatige Aufenthaltserlaubnis, in der Meinung das drei Monate nicht ausreichen um Peru mit dem Auto zu bereisen, und deutet dabei auf seine grosse Landkarte die hinter ihm aufgehängt ist.

Peru wirkt um Welten ärmer als noch das Nachbarland Ecuador, die Autos, meist Taxis oder Collectivos fallen beinahe auseinander und werden trotz alldem vollgestopft mit Menschen und Ware. Wir fahren durch eine Savannen ähnliche Landschaft, vorbei an schäbigen Lehmhütten, Eselkarren und jede Menge Abfall dem Sonnenuntergang entgegen. Nicht gerade sehr einladend, umso schwieriger stellt es sich heraus einen ruhigen und sicheren Stellplatz zu finden. Das grosse Hospedaje (Herberge) Schild neben der Strasse scheint unsere Rettung zu sein, wir folgen dem in eine sandige Nebenstrasse vor ein unscheinbares Eisentor hin. Wer hätte gedacht, dass das schwere grüne Tor um ein Haar dem Troopy zum Verhängnis wird. Beim hinein fahren sehe ich plötzlich eine grüne Wand auf uns zukommen, durch einen Windstoss ausgelöst knallt das Tor an unsere Aussenlampe und Zusatzschloss. Wir hatten Glück im Unglück, den der Kabine selber ist gar nichts passiert, nur das Aussenlicht ging zu Bruch, das aber sofort von Adriano künstlerisch mit einer aufgeschnittenen Petflasche zusammen geflickt wird.


Nun folgt eine eintönige schnurgerade 200 km lange Fahrt durch die knochentrockene Wüste Sechura. Den Namen Trockenheit hat sie mit Recht verdient den ausser ein paar dürren Sträucher wächst hier nichts. In der Ortschaft Lambayeque treffen wir wieder auf die Zivilisation und den zwei bekannten Museen, dem archäologischen Nationalmuseum Brüning und dem Tumbes Reales de Sipán, beim Brüning dürfen wir sogar im sicheren Innenhof übernachten. Mit dem Gehupe der zahlreichen Tuk-Tuk Taxis (Motorradrikscha) und den wiederholenden Trompeten-Töne eines Musikschülers verbringen wir einen geräuschvollen Abend im Kern des Städtchen.


Der nächste Tag ist ganz der Kultur gewidmet. Wir beginnen im modernen Kubus-Gebäude des deutschen Kaufmanns Hans-Heinrich Brüning, der in den 50 Jahren die er in Peru lebte eine beachtliche Sammlung von Keramiken, Goldarbeiten, Stoffen, Schmuck und sogar einer Mumie der Mochica Kultur zugelegt hatte. Die Blütenzeit der Mochica war zwischen 200 – 800 n.Chr, ausgezeichnet waren sie durch ihre grossartige Töpferkunst, bei der sie die ganze Vielfalt des täglichen Leben modellierten. Wir fotografieren fleissig die Fundstücke und sind ein weiteres mal über das finigrane Handwerk der damaligen Zeit fasziniert.

Im zweiten Museum, das Museo Tumbes Reales de Sipán, befinden sich die Grabfunde und das original nachgebaute Grab des Herrschers von Sipán. Bei der Sicán Kultur, einer wahrscheinlich Folgekultur der Mochica, zeichneten sich unübersehbar für ihre Goldschmiedkunst aus. Das bestätigt auch der spektakuläre Fund des Grabes, das über eine Tonne schwere goldene Grabbeigaben enthielt. Unverschämt empfinden wir, wie viele Menschen bei der Beisetzungszeremonie geopfert wurden, als der Herrscher den goldenen Löffel abgab, neben der mit Gold geschmückten Leiche des Herrschers befanden sich weitere 8 Erwachsene, ein Junge, zwei Lamas und ein Hund im Grabe. Da in diesem Museum striktes Foto- und Filmverbot herrscht sind wir schneller als gewöhnlich durch, und setzen unsere Fahrt durch die neblige Küstenwüste an riesigen Zuckerrohranbaugebieten fort.


Der schmucke Ferienort der Peruaner, Huanchaco ist besonders bekannt wegen den „Caballitos de Totora“ den Schilfrohrpferdchen. Dies ist ein Schilfrohrkayak mit dem die Fischer darauf kniend oder sitzend auf den Pazifik rauspaddeln und fischen. Von Darstellungen auf 2'000 Jahre alten Mochica- und Chimú-Keramiken weiss man, dass schon damals diese Methode des Fischfangs angewandt wurde.

Wir spazieren am schönen Strand entlang und geniessen nach Monaten den Pazifik mit der brausenden Brandung. Zum Baden ist es uns viel zu kalt, da sind die Peruaner schon tapferer, sobald die Sonne den Kampf mit dem zähen Nebel gewonnen hat springen die ins kalte Meereswasser.

Troopy bekommt gegen den Abend Gesellschaft von Yussuf dem Landcruiser von Esther und Hanspeter ebenfalls wie wir aus Zürich. Wir setzen uns zusammen, grillen, trinken und schwatzen bis spät in die Nacht. So vergehen auch die nächsten Tage, während Esther und ich am frühen Abend unser erstes Trujillo Bier öffnen, liegen die Männer bereits schon wieder unter den Fahrzeugen und suchen nach Verbesserungen.

Doch leider hat der Spass für mich schon bald ein Ende, ich werde krank, schuld ist der Garúa der Nebel der hartnäckig in dieser Jahreszeit entlang der Küste klebt und eine unangenehme Feuchtigkeit verbreitet. Nicht mal die geschmorte Ente die ich im Restaurant esse will mir so recht schmecken, mein Hals ist entzündet und zusätzlich plagt mich ein trockener Husten.


Wir schauen uns trotzdem am nächsten Tag, per Taxi, die Ruinen Chan-Chan an, dies war damals die Hauptstadt der Chimú Kultur (1'000 n.Chr.) und mit 50'000 bis 80'000 Einwohnern offenbar sogar die grösste Stadt der Welt. Wir laufen zwischen den dicken Lehmmauern durch und fotografieren die Ornamente die Wellen des Ozeans darstellen und die geometrischen Tiermuster an den Wänden. Leider hat auch hier der heftige Niederschlag des El Niños viel kaputtgemacht, sodass heute der grösste Teil der Lehmziegelstadt wie ein geschmolzenes Wachskunstwerk aussieht. Man versucht natürlich so gut wie möglich die Anlage zu erhalten, so sind Schutzdächer angebracht worden und viele Studenten der Umgebung kratzen und spachteln die Ornamente wieder zurecht. Die kleineren weniger eindrücklichen Tempel Huaco La Esmeralda (Smaragdtempel) und der Arco Iris (Regenbogentempel) in der Stadt Trujillo erlitten das gleiche Schicksal und sind daher bis auf wenige Ornamente nur noch Lehmklötze. Das einzige das noch lebhaft an ihre Vergangenheit erinnert, sind die haarlosen, grauen Perro sin Pelo del Peru was nichts anderes bedeutet als der Hund ohne Fell aus Peru. Diese haarlose Hunderasse ist wohl einer der ältesten, wenn nicht die erste wirklich ausgeprägte Hunderasse der Welt. Seit ca. 750 n.Chr. in Peru beheimatet und sehen mit ihrem nackten grauen Fell und den vereinzelnden blonden Haaren auf dem Kopf sehr abartig aus. Ich frage mich nur, wie viel Zeit noch verstreichen muss bis der Nackthund von Allergiker und Yuppies stolz durch die Metropolen der Welt gassi geführt wird.


Nach einer Woche schaffen wir es endlich und fahren weiter, wir lassen die neblige Küste hinter uns und reisen der Sonne entgegen bis nach Chuquicara dem Ausgangsort für die Fahrt zum Cañon del Pato (Entenschlucht).

Am nächsten Tag bei strahlenden Sonnenschein folgen wir dem Rio Santa auf einer holprigen Schotterpiste und fahren durch die ersten Tunnel die anno dazumal für die Eisenbahn in den rohen Felsen gesprengt wurden. Die dramatische Steinfelslandschaft gefällt uns sehr gut, erstaunlich finden wir nur, dass in diesem kargen von Steinschlag beeinflussten Tal so viele Menschen leben. Nicht nur die rabenschwarzen Minenarbeiter die nur noch am weissen Flecken der Pupille zu erkennen sind, auch Familien haben sich entlang des Flusses einquartiert.

Troopy kämpft sich auf der steinigen Piste gemächlich vorwärts, wir haben zur Sicherheit den Allrad eingeschaltet, so passieren wir auch die steilen und engen Passagen ohne Probleme. Kurz vor dem eigentlichen Cañon del Pato erreichen wir nach 8 Stunden Fahrt und vielen Fotostopps einen ruhigen Stellplatz direkt am Fluss ein wenig abseits der Strasse.

Der nächste Morgen beginnt vorerst mit Wolken, die sich aber im Verlauf des Morgens schnell wieder verziehen. Wir passieren die steil ansteigenden Serpentinen in den Cañon del Pato und befinden uns auf einmal in der engen Entenschlucht mit den senkrechten Felswänden auf beiden Seiten.

Ein bisschen Heimatgefühl kommt da schon auf, wenn man auf dem ehemaligen Bahntrasse fährt, ähnelt es doch sehr an eine Fahrt mit der rhätischen Bahn in der Schweiz. Doch die vielen unübersichtlichen Tunnels auf der engen, kurvenreichen Saumstrasse sind heimtückisch, deshalb künden wir uns vorsorglich mal mit unserm Fanfaren Horn an. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie das geschallt hat, gewiss 35 Mal den so viele Tunnel befinden sich in der Entenschlucht. Unser Gehupe ist nicht zum Vergnügen es ist erforderlich, denn auf dieser engen Piste sind nicht nur kleine Autos unterwegs, auch Busse und Lastwagen die gerade noch knapp durch die Tunnels passen schiessen uns aus den dunklen Löcher entgegen. Die Latinos würde ich jetzt nicht gerade zum emsigsten Volk küren, doch so bald sie hinter dem Steuer sitzen sind sie gefährlich schnell.


In Caraz dem zweitwichtigsten Ort im Santa Tal ruhen wir uns vorerst mal aus, leider fühlt sich Adriano auch nicht mehr so gesund. Wir lassen deshalb auch das Wandern zu den türkisblauen Andenseen in der 3'800 Meter hohen Bergregion sein, die wie könnte es auch anders sein, als Suiza Peruana die Schweiz Perus genannt wird.


Auf unserem Weg zum Parque Nacional Huascarán kreuzen wir auf der Strasse ein entgegenkommendes Reisefahrzeug. Dieses mal sind es junge Franzosen mit zwei grossen Hunde. Nach einem halbstündigen Schwatz und halbstündigen Umweg, das GPS hat wieder mal eine Strasse angezeigt die gar nicht existiert, erreichen wir den Nationalpark kurz vorm Eindunkeln.Dieser ist um diese Zeit bereits schon geschlossen und so bleibt uns noch der grosse Parkplatz beim Eingang zum Übernachten übrig.

In der Nacht schlafen wir beide sehr schlecht, Adriano bekommt einen Fieberschub und ich finde keinen Schlaf wegen meinen starken Kopfschmerzen, die sicherlich mit meiner Erkältung und der Höhe (4'200 m.ü.M) ausgelöst werden.

Am Morgen staunen wir nicht schlecht, als wir zu unserer Dachluke raus schauen und diese verziert mit Eiskristallen vorfinden. Die Nacht muss wohl bitterkalt gewesen sein, in unserem kranken Zustand haben wir das gar nicht wahrgenommen zudem nicht mal unsere Zentralheizung eingeschaltet gewesen ist.

Das spezielle an dieser Ecke des Nationalparks sind die grossen Puya Raimondi die auf der Hochebene dem Páramo wachsen. Die stengelförmige bis zu 10 Meter hohe Pflanze ist mit der Ananas verwandt und wird durchschnittlich 60 Jahre alt. Für die Bestäubung der Riesen ist der kleine Andenkolibri zuständig, der auch uns mehrmals über den Weg fliegt.

Als wir auf der steil windenden Schotterpiste zum Pastoruri Gletscher hoch fahren, verschlechtert sich auf einmal das Wetter, so schenken wir uns schliesslich die letzten 200 Höhenmeter die uns noch vom Gletscher trennen, fotografieren den aus der Ferne und fahren noch am gleichen Tag zur Küste runter.


Auf der geraden Panamericana kommen wir wieder rascher vorwärts, wenn nur nicht der depressive Nebel wäre, der verleiht der Gegend einen noch trostloseren Eindruck als es bereits schon ist. Den kurz vor der Hauptstadt Lima streifen wir die Elendsvierteln die barriadas, vorwiegend von Indígenas bewohnt, die wegen der hohen Arbeitslosigkeit in den andinen Hochtäler, in die Stadt geflüchtet sind und schlussendlich in einer armseligen Wellblechhütte auf dem ausgetrockneten Sandhügel am Stadtrand gestrandet sind.

Der Grossstadt-Verkehr überfordert uns wieder einmal mehr, deshalb fragen wir einen Taxifahrer, ob er uns den Weg zu der Herberge im modernen Stadtviertel Miraflores vorfahren kann. Ohne Ärger und auf schnellstem Weg erreichen wir das Ziel, den Backpacker (Rucksack-Reisenden) fallen beinahe die Augen aus dem Kopf als wir unser Fahrzeug auf dem Innenhof neben dem Pingpong Tisch parken.


Lima, die "Stadt der Könige" wurde am 18.Januar 1535 vom spanischen Eroberer Francisco Pizarro gegründet. Heute ist Lima das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes.

Von den Museen suchen wir uns das Museo de Oro, das berühmte Goldmuseum aus. Das in den sechziger Jahre gebaute Museum erinnert an ein vollgestopftes Militärbrockenhaus und in der darunter liegenden Etage an einen Schweizer Banksafe, den hier liegt das ganze Gold. Die Privatsammlung von Miguel Mujica Gallo ist erstaunlich, von praktisch jeden Land wird reichlich Munition, Waffen, Schwerter, Uniformen und frisch geölte Ritterausrüstungen präsentiert. Ich lauf desinteressierter durch die Säle als Adriano der schenkt dem Sammelsurium schon mehr Beachtung. Im Untergeschoss hinter der schweren Panzertüre liegen die unvorstellbaren Goldschätze der Chimú-Kultur. Von den Inkas hat es nur noch ganz wenige Goldarbeiten zu begutachten, den Spanier sei dies zu verdanken, denn die hatten das meiste bei der Eroberung Perus geklaut, eingeschmolzen und in ihre Kirchen weiterverarbeitet.

Doch es bleibt noch genügend zum Sehen und Staunen übrig, aus den beleuchteten Vitrinen funkelt und glänzt es nur so mit Schmuck, goldenen Trinkbecher und ganzen Teppichen aus kleinen Silber- und Goldplättchen.

Adriano war vor 8 Jahre das letzte mal in Lima und hat es als gefährliche und dreckige Grossstadt in Erinnerung, daher staunt er nicht schlecht als wir auf der sauberen Plaza Mayor aus dem Taxi aussteigen. Der neu hergerichtete Platz, mit der prächtigen Kulisse aus restaurierten historischen Gebäuden, der Kathedrale mit den reichgeschnitzten Holzerkern und dem Regierungspalast. Wir kommen gerade rechtzeitig zur Militärparade oder Wachablösung die vor dem Palacio de Gobierno abgehalten wird. Der ganze Anlass wird scharf von der Polizei bewacht, mit Schutzhelmen und Schilder stehen sie Einsatzbereit da, dieses Polizeiaufgebot weckt Erinnerungen an den 1. Mai, wenn der Schwarze Block (linke Untergrundbewegung) traditionell einmal jährlich die Strassen von Zürich verwüstet.

Nach dem Spaziergang durch die historische Innenstadt geht es dann per Taxi ins trendige Miraflores Quartier zurück. Hier dominieren In-Kneipen, edle Modeboutiquen, Gourmet-Tempel und plastische Chirurgie Praxen, halt alles was die obere Schicht der Stadt zum Überleben braucht...


Am Sonntagmorgen verlassen wir das verschlafene Lima und fahren auf der Panamericana durch das fruchtbare Tal des Rio Ica nach Ica der Ortschaft.


Weiter südlich treffen wir auf einen kleinen Flecken Sahara, dies könnte man schon fast meinen, wenn man die Dünen um die Oase Huacachina sieht. Die Oase war bereits schon bei den alten Inkas ein heiliger Ort, so auch der Name Huaca = heilig und China = Frau. Die Lagune steht mit einem unterirdischen Fluss in Verbindung, der Eisen, Jod und Schwefel aus den Anden mittransportiert. Deshalb diente in den 50er Jahren, der zwischenzeitlich verschmutzte Tümpel, den betuchten Peruaner als exklusiver Badeort. Heute stehen mehr die vielen Bars und die grossen Sanddünen im Mittelpunkt. Der besondere Kick sind die Sandbuggy Touren mit denen man mit Motorstarken Gefährten über die Sanddünen flitzen kann oder für den sportlichen Typ stehen Sandboards zur Verfügung um die Düne hinunter zu gleiten. Wir sind für beide Angebote nicht zu haben, das Besteigen der Düne und die Aussicht auf die Wüstenkulisse reicht uns vollkommen aus. Viel lieber setzen wir uns in die Sonne vor dem Fahrzeug und geniessen ein kühles Bier mit Salznüssen, als uns im heissen Sand herum zu wälzen.


Gemäss des Polizisten in Ica sollte die 2 tägige Strassenblockade auf der Panamericana morgen vorbei sein, dann berichten wir von den mysteriösen Linien von Nasca und weitere Erlebnisse aus dem Andenland.

Hier geht es zu den Fotos

 











 

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Von Alaska nach Feuerland, Powered by Joomla!