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Unser Reisegefährte ist Troopy,
 

Troopy ist ein Troopcarrier Toyota Landcruiser BJ 75

Leistung von 90 PS; 3400 cm3 Hubraum, Diesel

Jahrgang 1989

125 000 Kilometer

Lehrgewicht: 2600 kg

Tank fasst ca. 90 Liter Diesel

Zusatztank aus Chromstahl unten an der Kabine mit 70 Liter Diesel

Der Aufbau stammt aus der Schmiede von Action Mobil aus Österreich.


Wir haben ihn vor zwei Jahren in der Schweiz gekauft. Die Vorbesitzer waren schon mehrmals in Afrika und auch in Island.

Gleich nach dem Kauf haben wir eine ausgedehnte Tour in den Burgund und Schwarzwald unternommen. Im Sommer sind wir dann für drei Wochen nach Griechenland und pannenfrei zurück in die Schweiz.

Auf dieser Reise haben wir festgestellt, dass noch einiges am Fahrzeug geändert und verbessert werden muss, damit es für eine Langzeitreise tauglich wird.

Also gleich los Brainstorming, Skizzen und dann Pläne erstellen. Danach fast den ganzen Ausbau rausgerissen, Material organisieren und dann rann an die Arbeit.

So jetzt sind wir ca. 1,5 Jahre dran und der Ausbau ist fast fertig.

Folgendes haben wir neu eingebaut:

Als erstes ein neues Badezimmer komplett aus ALU Blech eingebaut (mit Alu Winkeln verklebt und vernietet), mit Dusche, Abfluss, Aufklappbarem Brünneli, Ausziehbare Porta Potti mit SOG Entlüftung (somit brauchen wir keine Chemie), Staufächer links und rechts vom WC für alles Mögliche. Oben Staufach für Badetücher und sonstige Utensilien. Aussenanschluss für Aussendusche und Gas. Schiene für Duschvorhang montiert. Innen wurde alles neu gestrichen.

Danach kam die Küche dran, einige Teile konnten wir noch gebrauchen und mussten nur noch leicht angepasst werden. Die Küchenarbeitsplatte wurde neu gemacht, Brünneli neu, 3-Flammenkochfläche auch neu. Den Wasserhahn habe ich Revidiert und wieder eingebaut. (Die neuen haben mich Qualitativ nicht überzeugt und die besseren waren mir zu teuer. Zusätzlich wurde hinten noch ein kleiner Schrank eingebaut für Küchenutensilien und Gewürze.

Ein Dampfabzug musste natürlich auch her. Die Kaufbaren waren mir zu „sperrig“ und auch viel zu teuer, also habe ich mir selber einen gebaut.

Alle Gasleitungen habe ich auch rausgerissen und neu gemacht. Zusätzlich einen Umschalthahn eingebaut. Alle Wasserleitungen wurden durch grössere ersetzt.

Ich habe lange an eine Wasserfilteranlage rumüberlegt und habe mich dann für Katadynfilter entschieden. Da ich diese in der Schweiz bei Katadyn in Wallisellen nicht bekommen konnte (was für eine Schande, danke Globalisierung) habe ich mir diese bei Därr in München besorgt.

Wie alles andere was ich im Fahrzeug eingebaut habe war auch hier die Frage wohin damit, wo ist Platz, wie sieht es mit der Wartung aus usw. ich habe eine Lösung gefunden und diese unter unsere Sitzbank eingebaut. Zwei Filter, eine Filterkartusche mit Karbonfilter und ein Filter mit Keramik (Tipp: bei Därr gibt es eine Offroad-Variante mit stabileren Anschlüssen aus Metall, besser denn im Gegensatz zur Carbodyn Kartusche ist die Keramikfilterpatrone relativ schwer und auch empfindlicher).

Wir haben einen fest eingebauten Wassertank im Fahrzeug der ist im Kabinenboden aus GFK integriert (clevere Lösung vom Fahrzeughersteller, somit Schwerpunkt unten und möglichst weit nach vorne). Dieser Tank fasst rund 70 Liter. Zuwenig dachte ich mir. Ich habe in der Sitzbank noch Kapazität gefunden und habe noch einen zusätzlichen Tank mit rund dreissig Liter eingebaut inkl. Aussenbetankung.

Hm, 100 Liter immer noch zu wenig. Ich fahre Camper und Wohnmobile seit über 18 Jahren und Wasser ist das, was man immer zu wenig hat.

Noch eine Idee musste her, Gewicht muss weiter nach vorne und der Schwerpunkt muss unten bleiben. Ach ja, das ist es, eine Wasserstossstange muss her. Saab und Volvo hatten diese schon bei Testfahrzeugen eingebaut, warum nicht auch unser Troopy. Schnell auf Ebay und Ricardo und einige Wochen später in Basel fündig geworden. Occasion, aus Chromstahl mit einem Wasserhahn und 37 Litern Inhalt, Perfekt. Ich habe eine Wasserleitung von ganz vorne an der Stossstange bis hinten zur Kabine eingezogen und zusätzlich im Sitzkasten einen Wasserbatterieverteiler eingebaut, somit kann ich jetzt zwischen drei Tanks umschalten.

Ein grosser Aufwand waren die elektrischen Leitungen, diese waren zum Teil unterdimensioniert und etwas chaotisch, also raus damit und alles neu. Eine Schaltzentrale musste her. Ich habe auch hier lange gesucht und nichts geeignetes gefunden, also selber machen, da weiss man was man hat. Da unser Fahrzeug eine 24 Volt Anlage hat musste auch ein Spannungswandler her. Natürlich wollte ich alles fernbedienbar machen, also habe ich mir 24 Volt Funksender in Deutschland besorgt und mit eingebaut. Somit kann ich jetzt alle wichtigen Verbraucher auch über die Fernbedienung ein- und ausschalten. Ja, ja, ich weiss, nicht wirklich nötig, aber für einen Elektriker ein tolles Gimmick.

230 Volt wollte ich auch haben, und habe zusätzlich einen fernbedienbaren Wandler eingebaut (auch in Deutschland besorgt, trotz des „TEuro“ immer noch günstiger als in der Schweiz).

Solarzellen waren schon zwei auf dem Dach. Damit war ich aber nicht zufrieden, ich wollte mehr. Ich habe mir in Basel zwei zusätzliche 55 Watt Monochristalline Panels besorgt. Auch der bereits vorhandene Laderegler machte mich nicht glücklich, also raus damit und bei Conrad- Electronic einen MPP Laderegler besorgt. Die Leitungen habe ich durch Dickere ersetzt. So jetzt habe ich genug Leistung für den autarken Betrieb von Kühlschrank, Belüftung und Beleuchtung.

Irgendetwas fehlt noch…ja Dachhauben. Ich habe gleich zwei Eingebaut. Eine im Wohnraum mit eingebautem Ventilator und einen kleinen aus dem Jachtbereich für das WC auch mit Ventilator. Über dem Bett ist auch eine grosse Dachhaube leider war diese undicht. Wir mussten diese ausbauen und den kompletten Dachbereich neu mit GFK Laminieren, ein Haufen Arbeit.

Lampen, Lampen, Lampen, Licht kann man nie genug haben. Und Steckdosen. Und Schalter und und …

Ja das Gewicht ist ein Problem, darum musste alles aus Leichtbaumaterialien gebaut werden, Alu und Pappelholz und nur so dick wie nötig, keine 15er Standard beschichtete Holzplatten sondern nur superleichte 3 und fünf Millimeter Platten, wenn es sein muss mit GFK verstärkt. Und für alles was zusätzlich reinkommt muss dafür etwas anderes wieder raus.

Auf dem Dach war vorher eine ALU Riffelplatte aus fünf Millimeter, auf dieser konnte man im Sommer Spiegeleier Braten und brachte daher nur Nachteile, also weg damit. (rund zwanzig Kilo eingespart). Die Dachreling hatte schon in Griechenland Bekanntschaft mit einem Baum, also weg damit. Und auch die Aufstiegsleiter brachte keine Vorteile, weg damit. Dafür habe ich das Dach mit mehreren Schichten Glasfasermatten verstärkt, somit immer noch begehbar, leicht und keine Herdplatte auf dem Kopf.

Der Auspuff, in der Schweiz sinnvoll da MFK, auf einer Weltreise ? Nein, weg damit (dreissig Kilo). Ein kleiner Seitenauspuff tut es auch. Somit war auch Platz für einen zusätzlichen Dieseltank unter der Kabine entstanden. Ich wollte keinen Tank aus der Zubehör Industrie, diese sind zu gross, zu schwer und auch viel zu teuer. Die meisten Tanks werden hinten anstelle des Ersatzrades eingebaut. Und somit wandert das Ersatzrad dann an die hintere Türe. Nein, habe ich mir gedacht, das bringt nichts, eine hintere Türe habe ich nicht und noch mehr Gewicht auf der Hinterachse wollte ich auch keines. Das Reserverad muss an seinem Platz bleiben, weil die dreissig Kilo dort unten am besten Aufgehoben sind.

Der Tank musste möglichst weit nach vorne, vor der Hinterachse und nicht nach der Hinterachse. Den Tank aus Chromstahl ist aus dem Jachtbereich und bereits ab hundert Franken zu haben.

Ja bequeme Sitze sind eine Thema für sich, vor allem bei einem Rücken wie meinem. Etwas Bequemes musste her. Hier musste ich nicht lange suchen. Schon beim Wohnmobil habe ich einige Sitze ausprobiert und war zum Entschluss gekommen das die meisten superteuren Sitze gar nicht so bequem sind, eigentlich überhaupt nicht bequem sind. Nein, und überhaupt viel zu teuer. Für einen 4WD mit Starrachsen müssen gefederte Sitze her. Leider passen Schwingsitze wie bei Lastwagen und Transportern verwendet nicht rein. Nein es musste etwas anderes sein. Ich wollte vor Jahren einen goldigen BMW kaufen mit einem tollen 6 Zylinder Motor für dreihundert Franken. Und bei der Probefahrt hatte ich festgestellt dass dieses Fahrzeug wahnsinnig bequem war, ja es waren die Sitze. Aufgebaut wie Grossmutters Matratze mit richtigen Federn drin. Das war es. Also schnell zum Schrottplatz und zwei alte BMW Sitze aus einem BMW, der zuoberst auf vier anderen Fahrzeuge gestapelt war, raus geschraubt. Zum Glück hat das die SUVA nicht gesehen. Das war Akrobatik, vor allem die Sitze dann alleine runter zu bekommen. Und sie passen, ja sie passen rein, und bequem sind sie auch noch.

Sicherheit ? Ja wohin mit unseren Wertsachen ? Am besten gar nichts mitnehmen was wertvoll ist. Ja, so ist es, aber trotzdem wollte ich ein Safe einbauen, OBI Deutschland sei Dank. Für ein paar Euros bekommt man dort einen noch einigermassen leichten aber immer noch genug stabilen Safe. Oder sonst auch beim Campingausrüster einen ALKO Safe. Zusätzlich habe ich noch ein Zusatzschloss bei der Eingangstüre eingebaut. Und auch ein kleines Guckloch wie bei der Haustüre. Alle Staufächer sind jetzt abschliessbar.

Viel bringt es bei einem Einbruch nicht, aber immer noch besser als gar nichts.

Eine Aussenleuchte mit eingebauten Bewegungsmelder habe ich auch montiert. Die gibt’s beim Campingausbauer auch mit 12 Volt.

Wohin mit dem Werkzeugkasten ? Der ist schwer. Er muss möglichst in die Mitte, nach vorne und möglichst weit nach unten. Ja ich habe ein Platz gefunden und nochmals ein Kasten eingebaut, wo ich mein geliebtes Werkzeug sicher verstauen kann.

Auch habe ich nochmals einen Aussenkasten hinten unten an der Kabine aus den Resten vom Alu Riffelblech vom Dach eingebaut.

 

Fotos des Umbaus

 



Batterien

Ich habe seit mehren Jahren sehr gute Erfahrung mit OPTIMA YELLOW TOP Blei Gel Batterien gesammelt. Im Einsatz bei Personenwagen, Wohnmobilen und auch bei Elektrofahrzeugen haben sich die Optimas gut bewährt.

Bei unserem Landcruiser braucht es 24V. Somit müssen zwei Batterien in Serie zusammengeschaltet werden, wichtig dabei ist es das diese die gleiche Kapazität aufweisen. Beim Einbau ist es auch wichtig das die Batterien die gleiche Ladespannung aufweisen, daher sollten sie vorher parallel zusammengeschaltet werden und mehrere Stunden ausgeglichen werden.

 

Optima Yellow Top

 

Fahrwerk/Stossdämpfer

 

Meine Wahl viel auf OLD MAN EMU. Schwere Ausführung mit abschmierbaren Schäkel. Höherlegung gegenüber Originalfahrwerk ca. 7cm. Vorne fünf Lagen, hinten zwölf Lagen. Preislich günstiger als Toyota Original. Bis jetzt sind wir damit sehr zufrieden. 

 

OME

Alternative ist ein Original Toyota Fahrwerk aus Japanischem Stahl. Leider auch teurer, aber wahrscheinlich auch das Beste.

Zweite Alternative ist ein Parabolfahrwerk von HST. War mir aber bei unseren 4.2 Tonnen Gesamtgewicht und hohem Schwerpunkt wegen den Wankbewegungen zu unsicher.

 Parabolfederung von HST

Als Stossdämpfer habe ich mich auch für OME entschieden und zwar für die Nitrocharger mit Gasfüllung. Nach über 50.000 Km auf vielen schlechten Strassen arbeiten sie noch einwandfrei.

OME Nitrocharger

Alternative hier sind Toyota Original (wahrscheinlich die Besten), leider waren diese bei meiner Fahrwerkvariante zu kurz. Zweite und teuerste Variante sind die Koni Heavy Track Raid Stossdämpfer.

 

 Koni Heavi Track

 

 

 

 

 

Luftfederung

Ja habe ich auch eingebaut und zwar in Alaska. Eigentlich hatte ich vor diese schon in der Schweiz einzubauen aber leider war niemand fähig mir etwas passendes zum Landcruiser zu liefern. In den USA kriegt man ein Luftfederungspacket als Set bereits ab ca. 200 USD. Das ist super günstig und schnell eingebaut. Fahrleistung verbessert sich deutlich, Fahrspur ist treu und die Wankbewegungen. Ich habe ein Ride-Rite Set für den Toyota Tacoma verwendet und dieser kann gut an den Landcruiser angepasst werden. Auf Online Foren sind Geschichten zu lesen von gebrochenen Chassis und so weiter, wir hatten bis jetzt noch keine Probleme trotz des 20zig jährigen Chassis. 

Alternative wäre noch Air Lift.

 

 Luftfederung Ride-Rite

 

Reifen

BF Boodrich All Terrain TA, bis jetzt 50.000Km ohne einen Reifenschaden, trotz tausenden von Kilometern auf Schotterpisten.

Diese kosten in den USA (Kalifornien) rund die Hälfte als in der Schweiz.

Fahrkomfort ist gut und der Geräuschpegel ist relativ niedrig.

Mud-Terrains wollte ich nicht wegen dem grobstolligen Profil das nur Nachteile bringt: Schnellers abnutzen, schnelleres Eingraben in Schlamm und Sand, hoher Geräuschpegel, hoher Anschaffungspreis, schwer zu finden, schwammiges Fahrverhalten und und und...

 BF Goodrich All Terrain T/A

 

 

 

 

 

 

 

 

Turbo

Der 3B 4 Zylinder Motor von unserem Troopy ist leider ein bisschen schwach auf der Brust. Dies war Grund genug um einen Turbo einzubauen.

Vorteile mit dem Turbo sind folgende: Mehr Leistung (ca. 30%), weniger Verbrauch (34%), weniger hohe Abgastemperaturen, weniger hohe Motortemperatur, viel viel leiserer Auspuffschallpegel.

Nachteile bis jetzt (50.000Km gefahren) noch keine.

Ein weiterer Vorteil ist vor allem auch bei Höhen über 4'000 m.ü.M, merkt man die Mehrleistung des Turbos ordentlich, auch bei 4'700 m.ü.M hat das Fahrzeug fast genau die gleiche Leistung wie auf Meereshöhe, zudem fällt auch die ewige Schalterei weg.

Folgendes haben wir eingebaut/umgebaut: Wasser- und Oelgekühlter Garrett Turbo-Kit von AXT Turbo aus Australien. Komplette Auspuffanlage erhöht auf Durchmesser 6.5cm, Seitenauspuff Cherrybomb. Ebenso wurden zusätzlich Abgastemperatursensor und Turboladedruck eingebaut.

Ursprünglich wollte ich diesen Turbo-Kit schon Zuhause in der Schweiz einbauen. Mangels Kapital, wirkliche Notwendigkeit und damals zu wenig Erfahrung im Einbau von Turbos habe ich es sein lassen. Als wir dann in Kanada das erste mal so richtig unterwegs waren, vollgepackt mit Sack und Pack und rund 4.2 Tonnen auf der Waage mussten wir feststellen das wir so nicht weiterreisen wollen. Den fünften Gang war so zu sagen für die Katze, den konnte ich nämlich nie benutzen. Bei kleinen Steigungen auf der Autobahn waren wir mit lächerlichen 20Kmh unterwegs. Die Wassertemperatur wurde immer zu heiss und der Seitenauspuff den ich bei Böhlen in Thun einbauen liess war so dermassen laut, dass wir das Fenster nicht mehr öffneten. Danke Böhlen, gute Arbeit! Wir waren wie eine Schnecke mit Donnerantrieb.....

So kamen wir zum Entschluss, dass es doch besser ist einen Turbo einzubauen.

Obwohl jetzt der Auspuff fast der Gleiche ist wie vorher, ausser das der Durchmesser erweitert wurde, ist er jetzt jedoch zehn mal weniger laut und dies nur wegen dem eingebauten Turbo. Unglaublich, das hätte ich mir nie im Traum gedacht... Jetzt zischt es nur noch leise aus dem Auspuff unterlegt mit dem gewohnten Pfeiffen des Turbos, das Fenster auf der Beifahrerseite kann nun wieder normal geöffnet werden ohne dabei einen Gehörschaden zu bekommen.

Natürlich habe ich mich vorher schon gut darüber informiert, war etliche Stunden online auf Foren und habe mir verschiedene Fabrikate angeschaut wie Denco usw, es gibt ja etliche auf dem Markt. Ich habe mich für den AXT entschieden und bin damit zufrieden.

 

 AXT Turbo Kit 3B 3.4l Landcruiser BJ 75

 

Bremsleitungen

Die Bremsen beim BJ 75 mit unserem Aufbau der Kabine sind unter dimensioniert.

Das Bremspedal war mir zu schwammig und zu schlecht dosierbar. Ich habe deswegen die flexiblen Gummi-Bremsleitungen raus gerissen und dafür neue aus Stahlflex eingebaut. Der Unterschied ist markant und das Ansprechverhalten um einiges besser. Das Bremspedal ist nun härter und genauer dosierbar, der Umbau ist lohnenswert und schnell ausgeführt.

Stahlflex Bremsleitungen

 

Gasflasche

 

Wir haben zwei 5Kg Gasflaschen mit dabei, eine Original Schweizer und eine spezial Gastankflasche von Wynen Gas. Ich wollte auf Nummer sicher gehen um überall meine Gasflaschen auffüllen zu können, nach langer Suche habe ich dann eine auffüllbare Gasflasche gefunden die gut in in Troopys Gasfach rein passt.

Vorteile dieser Flasche sind: Überall weltweit auffüllbar, da International genormter Auffüllstutzen, analoge Anzeige des Flascheninhaltes, Sicherheitsventil und enorm stabil.

Nachteile sind: Hoher Preis, schwerer als normale Schweizer Gasflasche.

Wir hatten jetzt in jedem Land von Nordamerika bis nach Südamerika unsere Gastankflasche dank des Internationalen Anschlusses problemlos auffüllen können. Mit Sicherheitsventil und Anzeige kann diese Flasche auch wirklich der letzte Vollidiot von Gasheini nichts falsch machen.

Bei der Schweizer Flasche hingegen müssen wir z.B. immer mit einer Waage nachmessen wie viel Propan/Butan schon drin ist, die Flasche darf ja nur zu 80% aufgefüllt werden, dazu hat diese auch kein Sicherheitsventil und ohne landesspezifischer Adapter ist diese auch nicht zu befüllen. Ferner kommt noch, dass in Sicherheit fanatischen Ländern wie USA und Kanada Probleme auftauchen und zwar wegen dem fehlenden Sicherheitsventil. Somit lassen die aus ihren stubiden Versicherungsgründen lieber die Finger davon, Halifax lässt grüssen.

 In der Schweiz ist die Gastankflasche bei Camping Profi in Dietikon erhältlich

Gastankflasche

 

Hier noch ein Bild von einem Amerika Adapter für die Schweizer und die Deutsche Gasflasche.

USA Adapter

  

Kompressor

Wir haben uns einen relativ guten Kompressor schon vorab in Deutschland besorgt und bis jetzt hat er uns gute Dienste geleistet.

In manchen Ländern Zentral- und Südamerikas gibt es an den Tankstellen keine Luft. Da ist ein kleiner Kompressor ganz schön praktisch, vor allem nach Off-Road Fahrten mitten durch die Pampa.

Meine Empfehlung ist, sich einen qualitativ guten Kompressor zu kaufen aus dem Off-Road Bereich entweder von VIAIR oder von ARB.

 

VIAIR Kompressor

 

Kühlung in der Kabine

3 Stk. Hella Ventilatoren, diese setzen wir vor allem in tropisch heissen Klimazonen ein. Ich habe zwei Stück oberhalb der Sitzbank eingebaut und einen grösseren Turbo Hella mit zwei Geschwindigkeitsstufen oberhalb des Alkovenbettes. Die zwei kleinen Hellas sind relativ laut, dafür aber schwenkbar und zusammenklappbar. Der grosse Turbo-Hella ist auf der 1. Geschwindigkeitsstufe angenehm leise und auch zum schlafen nicht störend.

Egal wie heiß es draussen war, dank den Ventilatoren hatten wir im Fahrzeuginneren immer ein angenehmes Klima. Ein absoluter lohnenswerter Einbau.

Hella Ventilator

 

Dachluke mit Ventilator

Da wir immer in der Wohnkabine kochen, habe ich mir eine Dachluke eingebaut mit einem guten und starken Ventilator. Meine Wahl fiel auf die Turbo-Vent von Fiamma. Die Drehrichtung und die Geschwindigkeit sind regelbar, das heisst man kann den Ventilator als Abluft z.B. beim Kochen oder als Frischluftzufuhr benutzen. Auch ist ein Temperaturregler Eingebaut. Auch habe ich das als Zubehör Kit erhältliche Rollo-Kit Eingebaut.

Das gute an der Fiamma Dachhaube gegenüber der fast Baugleichen von Omnivent ist das Eingebaute Moskitonetz und der ist in den Tropen Gold wert.

Bei tropisch heissen Klimazonen lassen wir den Ventilator mit einer niedrigen Drehzahl auch in der Nacht immer laufen. Man hat praktisch die Wirkung einer Klimaanlage da im Fahrzeug eine ständige Frischluftzirkulation vorhanden ist und sich keine heisse Luft stauen kann.

Dazu kommt noch das ein Ventilator im Gegensatz zu einer Klimaanlage viel weniger Energie braucht, den Stromanschluss gibt es nicht überall und meist nicht in tropischen Klimazonen. Eine Klimaanlage kann nur dort betrieben werden wo man auch einen Stromanschluss hat, oder man hat führt massenweise Solarzellen und extra Batterien mit.

Das andere Problem, um eine Klimaanlage in Zentral-und Südamerika zu betreiben sind die schwankenden Spannungen und die oftmals unterdimensionierten Leitungen. Auch hat man 110V und 220V, so braucht es daher einen starken Konverter der ins Geld geht und gerne kaputtgeht, denn dieser verträgt keine Feuchtigkeit, Rüttelpisten, Spannungsschwankungen und Staub. Ein teurer Spass der sich nicht lohnt. Aus diesem Grund ist es besser Ventilatoren einzubauen, die sind leichter, günstiger, effizienter und auch unproblematischer im Betrieb.

Fiamma Turbo VentFiamma Turbo Vent von untenFiamma Rollo kit

 

Wasserschlauch

Es lohnt sich einen guten Wasserschlauch aus Europa mitzunehmen. Wir haben einen Markenschlauch von Gardena dabei. Er ist ca. 12 Meter lang und mit Gardena Schnellverschlüssen versehen und war schon etliche Jahre in diversen Wohnmobilen im Einsatz und immer noch Tip-Top im Schuss. Die Qualitätsunterschiede zwischen den europäischen und denen aus den USA und Südamerika sind immens. Wir haben uns aus praktischen Gründen einen zweiten Schlauch in den USA gekauft. Ich habe einen teuren der besseren Qualität gekauft, doch leider haben die Schläuche in den USA andere Zusammensetzungen, z.B. Weichmacher im Material das wegen den stupiden Gesetzen die dort herrschen. Das bedeutet die Schläuche sind gut für den Garten-Gebrauch aber nicht wirklich für den Gebrauch auf Reise. Denn diese sind schwer aufzurollen, knicken ständig und bekommen schnell Risse, das selbe mit den Südamerikanischen. Mein Tipp, bei einem Wohnmobil zwei Schläuche mit zu nehmen, einen kurzen für den normalen Gebrauch der einfach und schnell in der Handhabung und einen zweiten 20 Meter langen für den sporadischen Einsatz wenn der Wasserhahnen zuweit weg liegt.

Zu empfehlen ist, einen Adapter mitzunehmen, z.B. ½ Zoll und ¾ Zoll oder einen sogenannten Waterthief, ein Gummiteil das man über den Wasserhahnen stülpt, mit dem wird kein Anschluss so ungewöhnlich dieser auch sein mag zum Problem. Evtl. bekommt man den auch in Europa, z.B. Campingfachhandel wir haben diesen bei Campingworld in den USA gekauft.


Wasserfilter

Wir haben uns in den USA einen Wasserfilter gekauft um das Wasser welches wir in unseren Wassertank einfüllen vor zu filtern. Diese Filter sind mit 17 USD relativ günstig, einfach in der Handhabung und halten bis zu 6 Monaten, je nach Wasserqualität. Der Vorteil dabei ist, dass das Wasser sauber in den Tank rein fliesst, frei von Sedimenten und Dreck. Wer einen fest eingebauten Wassertank in einem Wohnmobil schon einmal gereinigt hat, weiss was dies für ein Aufwand ist. Daher macht ein Vorfilter beim Wasserschlauch wirklich Sinn, man erspart sich viel Arbeit und Zeit. Auch reinigt der Filter Kalk, Geschmack z. B. Chlor und auch Algen, d.h. es bilden sich im Wassertank nicht so schnell Algen.

Die Wasserqualität in den USA und in Kanada sind erstaunlich schlecht. Der Filter verstopfte sich in diesen Ländern schneller als z.B. in Zentralamerika und Südamerika. Zwar hat man in den südamerikanischen Ländern mehr Sedimente im Wasser, dafür aber nicht so viel Algenablagerungen wie in Nordamerika.


Porta-Potti (oder auch WC)

Ja, es lohnt sich definitiv eine tragbare Toilette mit dabei zu haben. Es ist ein Komfort den ich persönlich nicht missen möchte. Die Porta Potti ist praktisch, klein, leicht, stabil, gut zu reinigen und bezahlbar.

In vielen Ländern sind die Toiletten nicht wie man es von der Schweiz her kennt und schätzt. Wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, kann man es sich gar nicht vorstellen was für üble hygienischen Zustände hier herrschen. Papier hat es nie, WC-Ring meist auch nicht, Wasser zum spülen ist auch eher eine Glücksache. Gereinigt werden die WC selten bis nie, die eingetrockneten Fäkalien kleben wie ein Kunstwerk entlang der Schüssel und das stille Örtchen meist ohne abschliessbare Türe wird zum Albtraum . Nein, das muss nicht sein, mit einer Porta Potti erspart man sich das alles, ausser man hat Kohle und leistet Hotels der oberen Preisklasse.

Dazu kommt noch, das man in verschiedenen extremen Klimazonen unterwegs ist, übernachtet auch mal auf öffentlichen Plätzen, Orte die keine WC in der Nähe haben usw. Ja ja liebe Naturfreaks, natürlich ist es am schönsten unter freiem Himmel mit einer grandiosen Aussicht zu kacken, doch was ist mit den 40 Mückenstiche die man sich dort holt, alles selber schon am eigenen A... erfahren, den auch wir waren schon mit dem Zelt unterwegs....

Entsorgen kann man das WC sehr einfach auf öffentichen WC's, denn unser WC Papier landet nach lateinamerikanischer Manier im extra angebrachten Kübel neben unserer Porta Potti. Falls mal kein WC auf dem Weg liegt, puddeln wir ein tiefes Loch und kippen den WC Inhalt dort rein.

Umweltverträglichkeit: Kein Problem, in den meisten Länder gibt es so oder so keine Kläranlagen und die meisten WC Abläufe wandern in einem Loch im Boden oder direkt ins Meer, Umweltverträglichkeit fragend.

WC Chemie: Ist praktisch, weil so die Fäkalien schneller abgebaut werden und das WC nicht stinkt. Man bekommt aber WC Chemikalien nur in den USA , Kanada, Chile und Argentinien.

Wobei man diese nicht zwingend braucht, denn nur aus hygienischen Gründen sollte das Klo spätestens alle 3 Tage geleert werden. Andere Reisende verwenden Klorox, also Chlor, gibt’s hier mit verschiedenen Düften in jedem Laden zu kaufen, dieser wird hier zum Waschen (bleichen) und vor allem zum Reinigen verwendet. Uns war dies aber nicht genügend, erstens der penetrante Chlorgeschmack, zweitens wie gut ist dies wirklich abbaubar?

Das Unweltverträglichste ist sicherlich die aus dem Schiffsbereich eingesetzte Zerhackeranlage welche man bei grossen Fahrzeugen einbaut oder die Variante der SOG-Anlage, für welche wir uns entschieden haben. Das ist nichts anderes als ein Ventilator mit einem Kohlefilter der durch einen flexiblen Schlauch mit dem Entsorgungstank der Porta Potti verbunden ist. Bedienung: Kurz bevor man sein Geschäft verrichtet wird der Ventilator Schalter gedrückt und die stinkende Luft des Klos wird nach draussen befördert. Nicht nur für die Nase eine Wohltat auch werden durch den zusätzlich zugeführten Sauerstoff die Fäkalien biologisch abgebaut, funktioniert einwandfrei und ist umweltschonend.

Porta PottiSOGSOG

 

Campingstühle

Ja, ja, Campingstühle....es gibt hunderte Modelle.

Ich habe mich für den Director's Chair Luxus Faltstuhl entschieden (der Name ist ein wenig übertrieben..). Dieser war der einzige der wirklich stabil, bequem und rückenschonend ist. Ausserdem hat er ein kleines Packmass und ist auch noch leicht.

Am liebsten hätte ich mir einen normalen Campingstuhl gekauft wie die Wohnmobilisten immer haben, einmal aufklappen und sitzbereit, leider waren diese zu gross und ich fand dafür keinen geeigneten Platz bei uns im Fahrzeug.

 CampingstuhlCampingstuhl gefaltet


Gasgrill Braai Safari Chief

Wer braucht schon einen Gasgrill? Naja, wir schon. Ist halt einfach praktisch und eine saubere Sache. Sicherlich geschmacklich nicht zu vergleichen mit einem Holzfeuer, das gebe ich ja zu. Doch welche Fahrzeugreisende nehmen sich schon die Zeit und warten bis eine richtige Glut bereit ist, die Wenigsten.

Daher ist der vielseitige Allroundgrill mit kleinsten Verpackungsmaßen die richtige Lösung für schnelles grillen.

Überall sofort einsetzbar. Grill mit Grillrost und wendbarer Gussplatte zudem auch als Kocher praktisch einsetzbar. Alle Teile sind emailliert, Füsse einklappbar und in stabiler Tragtasche verpackt.

 Gasgrill

Wasserwaage

Wir haben zwei Stück am Fahrzeug angebracht, eine seitlich und eine hinten.

Vorteil an fest angebrachten Wasserwaagen am Fahrzeug ist die schnellere Ausnivellierung des Fahrzeuges. Wer schon einmal ein Wohnmobil hatte der weiss was ich meine.

Wasserwaage

 

Zusatzschlösser für Aussenstaufächer

Ich habe lange überlegt wie ich meine Aussenstaufächer besser gegen Diebstahl und Einbruch schützen kann. Die Fiamma Zusatz-Schlösser haben sich als sehr praktisch und stabil bewährt. Sie schützen zusätzlich durch ihr voluminöses Aussehen, was den Einbrecher zusätzlich abschreckt. Klar ist es, dass ein Einbrecher der gut ausgerüstet und mit einem Brecheisen in der Hand jedes Fahrzeug locker in Sekunden aufbrechen kann. Trotzdem, Gelegenheit macht Diebe und die meisten haben kein Brecheisen dabei, sondern meistens nur einen billigen Schraubenzieher und den hält das Fiamma-Zusatzschloss locker aus.

Ich habe auch vorne bei den Fahrzeugtüren zwei Schlösser eingebaut, natürlich auch mehr zur Abschreckung.

Fiamma Zusatzschloss

 

Sicherheitsstäbe Fenster

Ja, ja, ja, fast wie in einem Gefängnis. Nein, wirklich viel bringen sie im Ernstfall nichts, aber zur Abschreckung sind sie auf jeden Fall gut. Auch hier habe ich mir lange Gedanken gemacht was ich machen oder lassen soll.

Aus dem Wohnmobil wusste ich, dass im Sommer und bei heissem Klima, gerne die Fenster geöffnet werden um das Fahrzeug abzukühlen und ganz klar auch in der Nacht einen Spalt offen lässt beim Schlafen. In Südfrankreich habe ich schlechte Erfahrungen gemacht mit offenen Fenster im Wohnmobil. Also musste beim Troopy etwas gemacht werden um die Sicherheit zu erhöhen. Am liebsten hätte ich draussen am Fenster ein feinmaschiges Gitter angebracht, leider haben wir Aufstellfenster und somit war diese Möglichkeit kein Thema.

Im Baumarkt habe ich ALU-Rohr besorgt, dieses zugesägt, Löcher reingebohrt und an den Fenstern im Innenraum festgeschraubt.

Hält, passt und schreckt optisch von Aussen auch ab. Auf jeden Fall kann niemand geräuschlos in das Fahrzeug reinklettern ohne nicht bemerkt zu werden, oder einen Wertgegenstand entnommen werden wenn man draussen vor dem Fahrzeug sitzt und dabei das Fenster offen hat.

Die Kosten sind sehr gering (10 CHF Material) und die Arbeit in einigen Stunden erledigt.

An die Gitter vor den Augen gewöhnt man sich sehr schnell. Denn hier in Nord-Zentral- und Südamerika leben so oder so alle wie Affen hinter Gittern, die die es selbst einmal gesehen haben, Wissen was ich meine. Da kommt es auf die paar ALU-Stäbe im Auto auch nicht mehr drauf an. Wenigstens ist man dann auf gleichem Level wie den Einheimischen.

Dies ist natürlich nur eine kleine Vorsichtsmassnahme nach eigenen Erfahrungen. Ist natürlich auch eine individuelle Geschmackssache.


Ersatzteile Fahrzeug

Kommt ganz auf das Fahrzeugmodell, Alter und Zustand an.

Hier mein Tipp was ich bei meinem Toyota Landcruiser BJ75 3B Vierzylinder Diesel Motor Jahrgang 1989 mit damals noch 106.000 Km auf dem Tacho mitgenommen habe.

Ersatzkohle Lichtmaschine, Bremsbacken vorne, Wasserschlauch-Kitt für Wasserkühler, Satz Glühkerzen, Satz Einspritzdüsen, 5 Oelfilter, 3 Luftfilter, 5 Dieselfilter, Reperatur-Satz Kupplungsgeberzylinder, Reparatur-Satz Kupplungsnehmerzylinder, Reparatursatz Haupt-Bremszylinder, 1 Bremszylinder hinten komplett, Reparatur-Satz Bremszylinder hinten, div. Glühlampen 24V, div Sicherungen, div. Kabel in verschiedenen Durchmesser, Quetschverbinder, Kabelbinder, Epoxykleber, Klebeband Grau, Elektriker Klebeband, Spanngurte, Ersatz- Dieselhandpumpe zum Dieselsystem Entlüften, Ersatz-Diaphragma für Einspritzpumpe, div. Bremsleitungen, Bremsfüssigkeit, Reifenreparaturkitt für 4x4 PW und Lastwagenreifen, div. Silikonkleber mit Klebepistole, Kompletter Satz Radlager vorne und hinten, Reparatursatz Zylinderkopfdichtung, Gummi-Dichtung Ventildeckel, div. Papierdichtungen zum selber zuschneiden, Hochtemperatur Silikondichtungskleber, Radlagerfett, Allzweckfett, Fettpresse mit 2 Stk.Ersatz-Fettpatronen, Ersatz-Thermostat Wasserkühlanlage, Kleine Sortierbox mit diversen Schrauben und Muttern, Rohrschellen in diversen Grössen usw.

Luftfilter und Oelfilter sind praktisch in jedem Land zu bekommen, Oftmals passen auch Teile vom Toyota Tacoma und vom Toyota Hilux. Toyota hat es für uns relativ einfach gemacht. Richtig ist aber das alle Ersatzteilnummern von diesen Fahrzeugmodellen unterschiedlich sind und somit nicht vergleichbar sind. Aber die Teile passen. Einfach kreativ sein. Ohne Gewähr !!!

 

Diesel Filter

Denso Toyota Original 23303-54072, 186100-0582

Sakura FC-8002-1

GMC M39923

Donaldson P0-2177

Ryco Z169A

 

Ölfilter

Denso Toyota Original 1560041010

Sakura C-1121

FRAM TG 8 A und PH 8 A

Bosch 0986 452 001


Glühkerzen / Calendatores oder Bujia Precalentamiento

Toyota Original 1985058010 ND 067100-1700 23V 9K

NGK 05Y4-Y197R 14V

BERU 0 100 231 107 GV 895 14V


Ventile Einstellen

Zustand Motor heiß

Einlass (Intake) 20mm / 0,008“

Auslass (Exhaust) 36mm / 0,014“

Injection 14° B.T.D


Zustand Motor kalt

Einlass (Intake) 25mm

Auslass (Exhaust) 40mm

Injection 14° B.T.D


Ventildeckel-Dichtung (Tapa Valvolas oder Empaque Balancing)

Original Toyota 11 213 56 012


Getriebeöl

Total 13Liter

Toyota empfiehlt API GL4 oder GL5 SAE 90 und SAE 75W-90.

Ich persönlich verwende für alles (d.h Hauptgetriebe, Nebenantrieb, Achsen vorne und hinten) SAE 80W-90.

Intervallwechsel alle 20.000Km


Motorenöl

Ich persönlich verwende Mobil, Shell oder Castrol.

Meine persönliche Empfehlung beim 3B Motor ist 15W40.

Wechselintervall alle 5000km inklusive Oelfilter.

Ölmenge inkl. Ölfilterwechsel sind ca. 6,5 Liter, meistens bekommt man 1 Gallone Flaschen (3.8 Liter) oder 4 Liter Flaschen. 2 Stk. davon kaufen.

Da ich schlechte Erfahrungen mit Autogaragen gemacht habe, mache ich den Ölwechsel immer selber, geht ruck-zuck, ist einfach und sicher.

Am besten eine kleine Oelwanne mitnehmen für ca. 7 Liter Inhalt, diese kann man günstig in jedem Baumarkt kaufen, sind flach und stabil und lassen sich gut unten am Fahrzeug mit einem Spanngurt befestigen.

Vorteil beim selber machen sind folgende: Man weiss was man macht, Oelfilter ist richtig (von Hand!) angezogen, die eingefüllte Oelmenge stimmt, keine Wartezeiten in der Garage, kein herumfahren bis eine Garage gefunden ist, weniger Kosten und dazu ist man auch sicher, dass das Oel welches man einfüllt auch wirklich das ist was man gekauft hat und nicht irgendeine billige Sosse in falscher Verpackung. Arbeitszeit ca. 30 Minuten. Altöl kann an jeder Tankstelle oder Autogarage Gratis abgegeben werden.

Ich muss natürlich zu mir selbst sagen, dass ich mehr als zehn Jahre Werkstattleiter und Produktionsleiter in einem technischen Betrieb war. Vorher war ich über zehn Jahre Handwerker (Elektriker). Auch habe ich Zuhause meine Fahrzeuge immer selber repariert und daher eine gewisse Erfahrung und Routine mit den Jahren entwickelt. Ich mache gerne handwerkliche Arbeiten zwischendurch, weil es entspannend und auch kreativ ist. Ausserdem graut es mir wenn ich gewisse Zustände in den Garagen sehe, Chaos pur...., da stehen mir als ehem. Werkstattleiter die Haare zu berge. Nein, dann mach ich es lieber selbst, hab ich auch zehn mal schneller erledigt ohne mich nachher über den Pfusch zu ärgern......meine persönliche Meinung.






 

 

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